Jugendmagazin im Finale des Jugendprojektewettbewerbs

Tolle Anerkennung für unsere engagierten Jugendlichen: Unser Jugendagazin d(ich) wurde für das Finale des Jugendwettbewerbs 2017 der Kantone St.Gallen und Appenzell-Ausserhoden nominiert. Alle Informationen gibt es in diesem kath.ch-Artikel.

Es ist noch nicht lange her, da sassen wir mit dem Verantwortlichen zusammen und haben uns überlegt, ob wir ein solches Magazin überhaupt realisieren können: Finden wir genügend Jugendliche, die mitmachen? Können wir das Projekt finanzieren? Die Idee zu diesem Projekt habe ich schon länger rumgetragen – vielleicht schon seit meiner Jugend, als ich selber Möglichkeiten suchte, erste Erfahrungen als Journalist zu sammeln.  Die Medienwelt hat sich komplett verändert. Aber eines ist gleich geblieben: Wer gerne schreibt, fotografiert oder layoutet, hat noch immer zu wenig Chancen, einfach mal auszuprobieren.

Der Aufwand und der Mut haben sich gelohnt! Und dank Richa Huber, die das Projekt total engagiert leitet, hat sich aus unserer Idee ein vielseitiges Projekt entwickelt, bei dem viele Jugendliche mitwirken  … Nach drei Ausgaben zeigt sich auch, dass die Jugendlichen grosse Fortschritte machen und die Texte, Fotos und Illustrationen an Qualität gewonnen haben.

Ich drücke den Jugendlichen am 28. Oktober ganz fest die Daumen!

Die nächste Ausgabe erscheint Ende November und wird auch wieder online verfügbar sein.

 

 

Advertisements

Zu zweit ein Buch über trauernde Jugendliche

„Schreiben Sie ein Buch über Trauerarbeit mit Jugendlichen!“, sagte die Verlegerin zu mir auf der Frankfurter Buchmesse 2015. Ich: „Ein wichtiges Thema, aber das muss eine Expertin, ein Experte machen …“  Verlag und ich haben uns auf die Suche gemacht und gelangten durch einen persönlichen Tipp in den hohen Norden nach Bremen zu Beate Alefeld-Gerges, der Gründerin von Trauerland.org, einem Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche. „Ein Buch?“, sagte sie überrascht, „eine ganz neue Erfahrung, aber das klingt spannend!“ Ein Telefon und für uns beide stand fest: „Wir ergänzen uns.“ Und so fing alles an. Eine kreative Nord-Süd-Zusammenarbeit via Telefon, Mails und Arbeitstreffen in München.

trauernmitjugendlichen2

Für mich ein total bereicherndes Projekt: Beate gab mir eine Menge Einblick in ihre Arbeit und Erfahrungen. Wir haben eifrig diskutiert, Methoden weiterentwickelt und auch Impulstexte entworfen, die helfen sollen, über dieses schwere Thema ins Gespräch zu kommen.  Wir lassen im Buch bewusst ganz viele Jugendliche, mit denen Beate gearbeitet hat, zu Wort kommen – und das ganz unzensiert. Die Erwachsene bekommen so Einblicke in ihre authentische Gedanken.

Jetzt, knapp 1,5 Jahre später, lese ich die Druckfahne, gehe die letzten Korrekturen durch und freue mich riesig auf dieses Buch. Ich wünsche ihm eine grosse Resonanz – vielleicht leistet es einen kleinen Beitrag dazu, dass mehr und unverkrampfter über das Thema gesprochen wird – und Beate Alefeld-Gerges wünsche ich ganz viele Einladungen zu Workshops und Kursen, denn von ihr könnt eine Menge lernen. Also, bucht sie, damit sie mit unserem Buch ganz häufig in den Süden kommt! 🙂

Infos zum Buch Trauerarbeit mit Jugendlichen